Altchinesische Gedanken zur jährlichen Zeitumstellung…

Hier kurz ein paar Einsichten aus der Klassik der Chinesischen Medizin zur jährlich sich wiederholenden Zeitumstellung auf die sogenannte Sommerzeit. Der Zeit folgend, wenn wir uns in dieser Ebene aufhalten, verändern sich beispielsweise Dinge wie der Sonnenstand oder das Wetter.

Auch die Lebewesen, egal welche, folgen gewissen zeitlichen Intervallen, man denke nur an den Winterschlaf einiger Tierarten. Genau genommen folgen sie nicht der Zeit, sondern den Abläufen der Natur. Die Zeit dient nur der Bewusstwerdung und Einordnung dieser Prozesse. Diese Natur ändert sich unbestritten in bestimmten Mustern, die sich dann jährlich wiederholen. Es gibt aber auch größere Zeitfenster wie etwa der 60-jährige Zyklus subtilerer Energien. Die Geschehnisse der Natur, die ja die Umwelt des Menschen darstellen, sind teilweise sehr gravierend, abhängig davon, wo genau man lebt. In unseren Breiten gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen dem Winter und dem Sommer, aber natürlich auch zwischen Tag und Nacht.

Noch feiner verlaufen diese Unterschiede in der „Organuhr“ der Chinesen, in der dargelegt ist, wann welches Organsystem die meiste und wann die wenigste Energie hat, wann es Zeit ist zu essen, wann Zeit zu Bett zu gehen oder aufzustehen. Dieses System feinster Energien die in unserem Körper und unseren Organen zirkulieren ist eben gebunden an bestimmte Zeitfenster, die über alle Organfunktionen herrschen und sie in genau aufeinander abgestimmte Abläufe hält. So sollte das Frühstück, wenn möglich zwischen 7.00 – 9.00 Uhr in der Früh erfolgen, oder, um ein anderes Beispiel zu nennen, sollte ab 19.00 Uhr für Kinder oder 22.00 Uhr für Erwachsenen langsam Nachtruhe einkehren.

Die Veränderung durch die Zeitumstellung hat für Pflanze, Tier und Mensch weitreichende Auswirkungen, leider negativer Art. Der natürlichen Ordnung folgend gibt es jede Menge Umstellungsschwierigkeiten und das zweimal im Jahr, jedes Jahr wieder. Wie in europäischen Forschungen heraus gefunden wurde, haben Tiere wie beispielsweise Kühe große Probleme bei dieser Umstellung, weil eben die Milchproduktion in ihren Körpern nicht so einfach der neuen Zeit folgen kann. Auch die Menschen leider unter Anpassungsschwierigkeiten, insbesondere unsere Kinder, die ja noch ganz diesen natürlichen Vorgängen in ihren Körpern folgen, ohne einen entsprechenden Einsatz ihres Verstandes. D.h. sie folgen ihrem Rhythmus, auch Biorhythmus genannt, von Schlaf, Essen, Spiel etc.. Aber auch viele Erwachsene haben zunächst große Probleme mit der jeweils neuen Zeit! Und für den Körper und die Seele wäre es weitaus besser, sprich gesünder, eine Zeit beizubehalten, die dem Sonnenstand folgt , da der Himmel das Leben des Menschen bestimmt.

Und letztlich hat sich, ebenfalls in umfassenden Studien, herausgestellt, dass keinerlei Einsparungseffekte im Stromverbrauch nachweisbar sind durch die Zeitumstellung. Doch genau diese waren ja die damalige Begründung dafür.

Es gibt gerade eine europaweite Bürgerabstimmung und wir sollten diese nutzen, um wieder ein ganz klein wenig mehr Natürlichkeit in unser Leben zurückkehren zu lassen…


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