Kosmetika erzeugen frühere Pubertät!

Heute in meinem kurzen Beitrag ein paar Worte zu einer Untersuchung, die gerade auf t-online veröffentlicht wurde. Dort steht in der Überschrift, dass Kosmetika eine frühzeitige Pubertät auslösen können!

Die dort zitierte Untersuchung bringt erstmals in einer Langzeitbeobachtung klar zum Vorschein, dass Kosmetika, die während der Schwangerschaft genutzt werden häufig starke Veränderungen auf den Hormonhaushalt der Kinder ausüben. In dem Bericht ging es um ein immerhin 6 Monate früher beginnende Pubertät. Zitat aus dem Artikel: „Das ist wichtig, weil wir wissen, dass die Pubertät bei Mädchen seit einigen Jahrzehnten immer früher beginnt“, wird die Epidemiologin in einer Mitteilung der Zeitschrift zitiert. Ein früheres Einsetzen der Pubertät erhöhe bei Mädchen nicht nur die Anfälligkeit für psychische Probleme, sondern auch das langfristige Risiko für Brust- und Eierstockkrebs, betont Harley unter Verweis auf frühere Untersuchungen.“

Ich habe gerade eine Fortbildung zum Thema „Der weibliche Körper aus Sicht der Chinesischen Medizin“ veranstaltet, wo es u.A. auch um diese Thematik ging. Der moderne Mensch ist sehr unkritisch und letztlich wohl unüberlegt bzgl. des Einsatzes von Färbemitteln in den Haaren, Kosmetika auf der Haut und Tätowierungen oder Piercings in die Haut hinein. All diese Dinge haben natürlich eine Auswirkung auf unseren Körper, auch auf das Körperinnere, da die Wirkstoffe ins Innere wandern und die beispielsweise Piercings wie kleine Dauerreizungen des Gewebes darstellen. Obwohl in der Forschungsarbeit nur Kosmetika und deren Auswirkungen während der Schwangerschaft im Fokus standen, bin ich mir sicher, dass auch ohne Schwangerschaft all die künstlichen Farben, Inhalts- und Zusatzstoffe, gerade über die vielen Jahren der Anwendung, eine enorm negative Auswirkung auf unseren Körper haben.

Die oben beschriebenen und festgestellten Risiken für Brust- und Eierstockkrebs beispielsweise sind aus Sicht der KCM völlig logisch und absolut nachvollziehbar. Jede Veränderung innerer Prozesse wie das Wirken von Hormonen oder von Energie durch Chemie oder andere Reize löst auf Dauer Beschwerden, Probleme und schließlich Krankheiten aus. Natürlich gibt es noch einige weitere Faktoren, die dazu beitragen und die auch dringend thematisiert werden müssten wie etwa die größer werdende Konstitutionsschwäche vieler Menschen, insbesondere vieler Frauen durch die Doppelbelastung Beruf <> Familie/Kinder und durch das Spätgebären.

Im Mitgliederbereich findet ihr demnächst einen ausführlicheren Artikel zu diesem Themenbereich!

Foto: Rainer Sturm, pixelio.de


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