Angelina Jolie´s Brüste

sorgten vor einiger Zeit für große Schlagzeilen. Doch anders als sonst üblich, ging es dieses Mal nicht um die erotische Seite der Brüste von Jolie, sondern um deren krankhafte Aspekte. Laut Gen-Untersuchungen sei es mit einer Wahrscheinlichkeit von 85% sicher, dass sie später einmal Brustkrebs bekommen würde. Deshalb sollte sie sich vorsorglich die Brüste entfernen lassen. Dann liege die Wahrscheinlichkeit eine Brustkrebserkrankung zu bekommen nur noch bei etwa 10%. Ich greife dieses Thema jetzt nochmals auf, weil inzwischen auch viele Normalos sich zu solchen Operationen überreden lassen…aus Angst!

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Die Hausapotheke der Chinesischen Medizin – DVD ist fertig

Unter dem Titel „Die Hausapotheke der Chinesischen Medizin“ habe ich gerade eine DVD veröffentlicht (Buch folgt in wenigen Wochen), auf der ich das alte Wissen der Daoisten und Buddhisten zur Gesundheitsvorsorge und zur Selbsthilfe bei den verschiedensten Gesundheitsstörungen leicht verständlich und direkt praktisch nutzbar vorstelle.

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Diagnosen, Methoden und Selbsthilfe in der Chinesischen Medizin – Band 2 der Reihe „Medizin des Dao“

Nun ist der zweite Band der Reihe „Die Medizin des Dao“ erschienen. In dem Buch geht es um die detaillierte, aber dennoch leicht verständliche Vorstellung der 5 Säulen der Chinesischen Medizin, deren Konzepte, die Dignosemethoden und deren praktische Anwendung – auch in der Selbsthilfe mit Qigong, Massage, Ernährung – im Alltag und als Hilfsmittel, einen guten Therapeuten zu finden und natürlich um selber die umfassenden Konzepte der Chinesischen Medizin zu verstehen und nutzen zu können.

Hier ist ein Vorschaulink mit einigen Seiten Textauszug:

http://stuhlmacher-joachim.de/wp-content/uploads/2016/09/Die-Medizin-des-Dao-Grundlagenbuch-05-demo-1.pdf

Viel Freude beim Lesen!

Wer bei Amazon eine Rezension über das Buch veröffentlicht, bekommt dafür ein kostenloses Freiexemplar vom Verlag zugeschickt!

Band 3, „Die Hausapotheke der Chinesischen Medizin“ erscheint Mitte Oktober. 100 Tipps für ein gesundes und langes Leben und für viele Krankheiten und Wehwehchen eine Übung oder Massage zur einfachen Selbstanwendung.

 

 

Massage – Wohltat und Therapie zugleich

Ich möchte heute ein wenig über verschiedene chinesische Massagemethoden schreiben. Es gibt unterschiedliche Formen der Massage wie etwa das Tuina (Schieben und Greifen) oder die Akupressur (Massage bestimmter Energiepunkte), das Guasha (Reiben und Schaben von Hautarealen) oder auch berührungslose Varianten, die Qi-Übertragungen nutzen. Alle Methoden der Massage innerhalb der Chinesischen Medizin benötigen als Grundlage ein gewisses Verständnis vom Qigong, welches den Ursprung der Chinesischen Medizin darstellt. Das Qigong (ein Begriff aus den 1950er Jahren, der Methoden beschreibt, die als Dao-Methoden seit Jahrtausenden in China bekannt waren) zeichnet sich durch eine Verbindung von Körperhaltungen und Körperbewegungen, Atem- oder Qi-Techniken in Verbindung mit meditativem Geistestraining oder Formen von Aufmerksamkeitsschulung aus. Diese Verbindung wird auch bei allen Massageformen in unterschiedlichster Art und Weise genutzt.

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Ist „digitaler“ Burn-Out möglich? – Aber sicher!

Wie sagt meine Dao-Meisterin immer so schön:Less Sreen, more Qigong!. Weniger Bildschirm, mehr Qigong. Und inzwischen zeigt sich wieder einmal sehr deutlich, dass man mit altem Wissen und alten Methoden sehr wohl neue Entwicklungen einordnen und vorhersehen kann. Es gibt immer mehr Menschen, die an einem digitalen Burn-Out leiden. Das hat selbst unsere Wissenschaft erkannt. Doch warum das so ist und wieso die Auswirkungen so extrem sind, darauf gibt sie nur unbefriedigende Antworten.

In der Chinesischen Medizin ist es bekannt und ich selber warne in meinen Kursen ständig davor, immer ON zu sein. Die Augen auf einen Bildschirm gerichtet zu haben, oft stundenlang ohne große Unterbrechungen ist in vielerlei Hinsicht äußerst schädlich. Rein körperlich ist es anstrengend für die Augen, ständig ausgerichtet und aufnahmebereit zu sein. Abgesehen davon sind sehr leicht Fehlhaltungen der Halswirbelsäule und des Nackens möglich, die das Problem noch verstärken. Aus energetischer Sicht sind die Augen das Sinnesorgan, welches mit Abstand am meisten Qi benötigt. Sind die Augen also in einem Dauerbetrieb, so fressen sie Unmengen Energie. Dies führt eben relativ schnell zu einer Leere des Yang-Qi. Diese Leere wird reguliert durch das Nieren-Qi, welches für solche Notfälle den Energieverlust sofort ausgleicht. Doch damit leeren wir ebenso schnell genau diesen Notfall-Speicher. Wenn dann wirklich Notfälle wie Krankheiten oder außergewöhnliche Belastungen im Leben auftreten, hat das Nieren-Qi nicht mehr genügend Power und kann nun nicht mehr helfend einspringen. Die Probleme verschärfen und verschlimmern sich deutlich. Dies wäre ein erstes Burn-Out-Szenario.

Doch es gibt weitere Aspekte, die beachtet werden sollten. Die Augen haben Verbindungen zu einigen Meridianen des Körpers und somit zu deren Organsystemen. Die Leber kontrolliert die Augen, der erste Akupunkturpunkt der Magenleitbahn liegt direkt unterhalb des Auges und der erste Punkt der Gallenblasenleitbahn liegt direkt seitlich am Auge. Durch die ständige Nutzung der Augen werden diese Organsysteme ständig gereizt und verlieren zunächst Qi. Bei länger anhaltendem Gebrauch der Augen, die sich dann noch auf kleine Bildschirme fokussieren müssen, trocknen wir dann auch das Yin, die Flüssigkeiten aus. Die Augen und/oder das Gebiet um die Augen werden trocken und rissig. Doch viel schlimmer ist, dass auch im Inneren des Körpers, im Inneren die Organsysteme trocken werden. Das geschieht beispielsweise mit den Magensäften oder dem Leberblut. Dies hat weitaus gefährlichere Auswirkungen auf den Körper als das trockene Auge selbst. Ein trockener Magen neigt zu entzündlichen Prozessen, ein geschwächtes Leberblut zu größerer emotionaler Anfälligkeit oder Durchblutungsstörungen, um nur mal wenige Beispiel zu nennen.

Letztlich aber ist das Auge „der Spiegel der Seele. Geist und Seele werden durch die ständige Benutzung der Augen immer unruhiger und strahlen diese Unruhe aus auf das Herz. Das Herz ist Kaiserorgan des Körpers und sollte geschützt sein und in Stille bleiben. Zudem sind wir durch den Gebrauch der Augen ständig außer uns. Wir verlieren ständig unsere Mitte, denn unsere Aufmerksamkeit ist natürlich beim Bildschirm. Anders als bei einem Spaziergang, wo wir die meiste Zeit unfokussiert sind und uns die Natur etwas an Energie zurückgibt, sind wir vor Bildschirmen ständig außerhalb unserer Mitte und es wird uns die ganze Zeit Energie entzogen. Das ständige Flimmern der Bilder des Bildschirms erzeugen noch mehr Unruhe. Neben Übelkeit und Kopfschmerz, welches erste kleine Symptome wären, tauchen ganz sicher bald Schlafstörungen auf. Und ohne richtigen Schlaf verschärft sich die gesamte Problematik des zu viel vor dem Bildschirm Hockens dramatisch. Nun ist ein Burn-Out auf Dauer unvermeidlich. Schlechter Schlaf, schnelle Reizbarkeit, überbordende Emotionen sind typische Zeichen solch eines Zustandes, der dann sehr schnell sehr ernst werden kann.

Denn dies alles zusammen führt zu einem sehr starken Verlust an Qi, Flüssigkeiten und Blut in relativ kurzer Zeit und sorgt für ernsthafte Probleme psychischer Art wie ständiges Gedankenkreisen, ständiges Träumen, ständige geistige Unruhe und führt dann auch zusammen mit der fehlenden Erholung durch genügend Schlaf zu ernsthaften körperlichen Beschwerden wie Neurasthenie, geringer Belastbarkeit, psychischen Erkrankungen wie beispielsweise Depressionen oder auch zu schweren Herz-Kreislauferkrankungen. Und bei all dem habe ich die sonst noch so ablaufenden Stressmomente des Alltags völlig außen vor gelassen.

Denkt also bitte daran, weniger Bildschirm, mehr Qigong!