Der Zusammenhang zwischen Hören und Demenz

Gerade lese ich von einer westlichen Studie aus den USA, in der festgestellt wurde, dass es eine Art Vorwarnung ist, wenn Menschen große Probleme mit dem Hören haben. Vorwarnung?? Wovor?? Nun, vor einer später erfolgenden Demenzerkrankung!

Ja, in der Studie wird darüber berichtet, dass es signifikanter Zusammenhang besteht zwischen Schwerhörigkeit, manchen Formen von Tinnitus und ähnliche Beschwerden mit dem Hören. Sehr oft folgt danach in späteren Lebensjahren eine Schwäche der

Gedächtnisleistung. Diese Studie belegt also einen Zusammenhang zwischen Hörstörungen und Demenz! Die genauen Ursachen sind noch nicht geklärt…;-)!

Nun, in der Klassischen Chinesischen Medizin (KCM) kennen wir diesen Zusammenhang seit Jahrtausenden…;-D! Wirklich! Ein nicht unerheblicher Teil verschiedener Hörprobleme ist Ausdruck einer bestimmten inneren energetischen Problematik.

Dies kann eine Schwäche der Niere (Shen) sein, aber auch z.B. ein Problem mit den Organsystemen Gallenblase, Leber oder dem Herzen und kann zunächst einmal zu Hörproblemen, Schwerhörigkeit oder Hörsturz und später, bei einer Fehltherapie

oder einer unterlassenen Therapie zu Beschwerden im Gehirn, insbesondere zu einem Nachlassen der Gedächtnisleistung führen. Demenzerkrankungen sind aus Sicht der KCM sehr wohl weit im Voraus erkenn- und auch direkt schon frühzeitig behandelbar.

Mit Kräutern, Akupunktur, Guasha, Schröpfen, aber insbesondere mit Qigong, Lifestyletherapien, Massagen und einer veränderten Ernährung lassen sich solche Beschwerden sehr gut therapieren und eine Demenzerkrankung sehr oft gänzlich vermeiden oder zumindest

weit nach hinten hinauszögern…so der Patient denn mitmacht! Und es gäbe in der KCM jede Menge weitere interessante Infos über solche Zusammenhänge…;-D!

Diese Studie ist also, aus der Sicht des KCM-Therapeuten und der jetzigen Jahreszeit “Schnee von gestern”! 😉

Ich möchte mit diesen kurzen Zeilen all diejenigen mit Hörproblemen nur nochmals sensibilisieren auf diese Thematik im Zusammenhang mit der Gedächtnisfunktion.

Foto: Tim Reckmann, pixelio.de

Der Faszien-Hype nimmt kein Ende…

Heute möchte ich ein paar Takte zum Faszien-Hype loswerden. In der westlichen Medizin und deren Körpertherapien, wie etwa der Physiotherapie, wird die Entdeckung der Faszien und ihrer Funktionen geradezu als Weltneuheit und Revolution gefeiert. Ehrlich gesagt, verstehe ich diesen Hype nicht.

In der Klassischen Chinesischen Medizin kennen wir Faszien oder auch Bindegewebe genannt seit Jahrtausenden. Und wir wissen auch um die enorme Bedeutung dieser wichtigen Verbindungsschicht zwischen vielen funktionellen Ebenen des Körpers.

iSo finden wir den eigentlichen Beginn beispielsweise von Krebserkrankungen häufig genau in den Faszien, in dem die Organe umgebenden Bindegewebe. Von hier aus greift dann, in einem Moment der Organschwäche, der Krebs über auf das Organ selber.

Oder das Wissen der Chinesen über die sogenannten Meridiane, Leitbahnen für “unsichtbare” Aspekte körperlicher Funktionen, die ebenfalls zum einem großen Teil im Bindegewebe, in den Faszien angesiedelt sind.

Und uns ist weiterhin bekannt, welche Organsysteme über die Faszien herrschen und welche köperlichen, aber noch wichtiger, welche psychischen Komponenten eine Schwächung der Faszien zur Folge haben.

Viele Behandlungsmethoden der KCM wirken eben auch ganz stark auf die Faszien ein. So gibt es sehr effektive Massageformen, aber natürlich an erster Stelle zu nennen sind die Bewegungsmethoden der KCM, namentlich QIGONG und TAIJIQUAN. Viele Übungen aus diesen Bereichen fördern, stärken und aktivieren das Bindegewebe.

Aber auch viele Ernährungshinweise in der Chinesischen Medizin zielen auf eine Beeinflussung dieser Körperbereiche ab. Fazit: Der Hype bzgl. der Faszien besteht genau genommen schon seit vielen tausend Jahren. Nur hier wird das erst jetzt (wieder) entdeckt.

Aus diesem Grunde würde ich mir wünschen, dass die Schulmedizin endlich von ihrem hohen Ross herunter kommt, um von den alternativen Medizinrichtungen zu lernen, zum ausschließlichen Wohle der Patienten.

Foto: Sigrid Rossmann, pixelio

Rocketman – Die Geschichte Elton Johns…

WOW! Gleich vorweg. Was für ein grandioser Film! In vielerlei Hinsicht. Zuerst einmal müssen wir Elton John danken, dass er seinen derart intimen Einblick in sein Leben gewährt hat! Und dieser Einblick wirft nicht nur ein “gutes” Licht auf Elton…ich meine damit, dass es auch- wie im Leben eines jeden Menschen – Schattenseiten gibt. Und er lässt uns an seinen teilhaben…zutiefst berührend, zutiefst bewegend, zutiefst menschlich.

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Hunger hat im Chinesischen 2 Schriftzeichen…

Heute möchte ich, wie immer, einen kurzen Blick auf ein Thema werfen, welches schon lange auf der Agenda für ein glückliches, zufriedenes und gesundes Leben steht: ESSEN!

Und gleichzeitig ist es heutzutage sehr schwer geworden sachlich über Essen, Nahrung, Ernährungsrichtlinien zu diskutieren. Jeder will seines als das allein Gesegnete verkaufen. So auch ich…;-)! Heute geht es mir aber nicht um eine bestimmte Form der Ernährung, sondern um eine Annäherung an Begriffe und deren Inhalte, um eine Begriffsklärung, wenn man so will.

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