A Star is born – Filmkritik

Heute nach langer Zeit mal wieder eine Filmkritik. Dieses mal habe ich mir – als alter Rock- und Bluesfan und auch als Blues- und Rockgitarrist – den ersten Film von Regisseur Bradley Cooper angeschaut. Bradley ist vielen sicher bekannt als Schauspieler und zwar als berühmter und sehr guter Schauspieler aus Filmen wie American Sniper, Hangover oder auch American Hustle und vielen weiteren Filmen. Hier also erstmals vor der Kamera in der Hauptrolle und hinter der Kamera als Regisseur und Direktor. 

Und, so viel sei schon verraten, der Film ist ein absoluter Hammer, in jeder Hinsicht. Die Musik ist vom Feinsten – alles extra für den Film live aufgenommen in extra dafür organisierten Konzerten und die meisten Songs eigens dafür komponiert – die Schauspieler sind genial – Bradaley selbst, Sam Elliott und allen voran die grandiose Lady Gaga -!!! Lady Gaga spielt fantastisch, singt fantastisch, spielt fantastisch Klavier und erreicht mit ihrer Schauspielkunst wirklich die Herzen des Publikums!!! Meines hat sie auf jeden Fall zutiefst berührt.

Da sind zunächst ihre Songs, ihre Stimme und ihr Klavierspiel. Klar, das kenne ich, das hatte ich erwartet und das war so super wie immer, ja vielleicht sogar noch ein wenig besser als es sonst schon immer war! Aber das sie mit Schauspielgrößen wie Bradley oder Sam nicht nur mithalten kann, sogar diese sogar inspiriert und noch mehr aus ihnen herausholt, damit diese mit ihr mithalten können, das grenzt an Zauberei.

Wie sie die zunächst nicht mehr an sich glauben wollende verkannte Küntlerin spielt, sucht seines gleichen. Und wenn sie dann groß rauskommt und sich immer noch an ihre wahren Freunde und an ihren inzwischen vor Eifersucht sich selbst zerstörenden Mann (Bradley) nicht nur erinnert sondern ihn unterstützt und Freunde und Mann ohne wenn und aber liebt und zu ihnen hält, das berührt, das trifft mitten ins Herz, das strahlt aus nur durch die Authentizität und Liebe von Lady Gaga. Und ich will ehrlich sein, das hatte ich ihr nicht zugetraut!Und sie spielt zwischendurch fast ungeschminkt…so ganz ungewohnt, aber ebenso überzeugend und schön…;-)!

A Star is born ist ein Musikfilm, ohne Zweifel sogar einer der besten der letzten Jahre aus Hollywood. Und er ist eine fantastische und sehr berührende Liebesgeschichte, die von der wundervollen Story aber besonders natürlich vom Spiel und von der Harmonie von Bradley Cooper und Lady Gaga lebt.

Und dieser Film ist ein authentisches Drama und spart nicht mit Kritik an der Musikbranche. Außerdem  zeigt er auch sehr einfühlsam das Dilemma im Leben von Menschen auf, die eben eine Geschichte zu bewältigen haben, die für jeden an irgendeinem Punkt grausam und schwer zu handeln ist. Und zwischendrin ist der Film witzig, ja gar lustig, manchmal aber eben auch starker Tobak was Emotionen angeht und dramatisch, was das Ende angeht. Und ja, ein wenig Sex darf natürlich auch nicht fehlen, wobei, es ist eher Erotik…;-)!

Fazit: Unbedingt mindestens 2 x anschauen…;-)


Ein Gedanke zu “A Star is born – Filmkritik

  1. Andreas Seebeck Antworten

    Na, dann hätten wir ja schon ein Programm für heute Abend 🙂 Danke für den Tipp!

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